Digitale Edition der Briefe und Dokument der Familie Mozart Digital Edition of Letters and Documents from the Mozart Family Internationale Stiftung Mozarteum Salzburg
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LEOPOLD MOZART AN MARIA ANNA UND WOLFGANG AMADÉ MOZART IN PARIS SALZBURG, 11. JUNI 1778
________________________________________________________________________________\hfill Salzb: d 11t Junÿ 1778. _____Mein liebes Weib und lieber Sohn! Ich will mit einer Hochzeit den Anfang mach, weil nicht weis ob ich es schon geschrieb, daß die Hochzeit mit Nicolodoný; der in Compagnie mit h: Spängler ist, und vorhero dess tochter hatte, mit der der Gschwendner Nanerl vorbeÿ ist. Sie war beÿm Eizenberger. Der Hueber Lederer ist diesen Winter gefall, und nachdem er fast Curiert war ausgegang, und abermahl gefahl, weil er noch zu schwach war. nun muß er mit zweÿ Krucken geh, und kan kein Bad brauch, weil ihm ein Fuß schwindet. sonst ist er im Leibe frisch und gesund, und geht mit sein 2 Kruck vor unserm Thore spazier. des Statuarius Mutter das alte bauernweibl ist gestorb. Die Hafnerisch Erb und Schwäger hab wed die Haÿrath, noch den Kauf der Herrschaft Seeburg zugelass. weg dem letztern wäre h: Triendl nicht entgegen; allein er will es nur weg der Lucretia kauff um alsdan imer in Seeburg zu sitz und nahe beÿ dem Kuchlraml zu seÿn, die zu Drum beÿ ihrer Schwester ist. Der Hafner will also noch die 3 Jahre abwart bis er nicht mehr unter der Vormundschaft stehet: und dan mit gewalt mit dem Narrnkopf an die Mauer lauff. – unterdess kan sich vieles ändern. Das LiebhaberConcert im Lodr: Saal geht noch alle Sontage fort. Die 2 Lodron: Freul hab schon iede 3 mahl gespielt, und zwar Musik die ich ihn gegeb: da sie doch von allem, was sie in 5 Jahr beÿm Adl=gasser sel: gelernt nicht ein einziges Stück hätt spieln. Der Arco Leopold hat auch 3 mahl gespielt. Sie haben alle mir und sich selbst Ehre gemacht, die Freul v Mölk hat einmahl gespielt, nachdem ihr die Nanerl darüber öfter Lection gegeb. Nun war auch die Mdssle-Willersi zum spiel eingelad. Die Grafin v. Lizow hat ihr schon lang das Concert vom Wolfg: abschreib lass, und Spizeder hatte ihrs gelehrt. Da sie es zu spiel gedachte, so probierte sie es in ihrem Zimer mit Vio=lin; da war dan h: Bullinger auch dabeÿ; und alle sagt ihr, und sie fand es selbst, daß sie es abscheulich spielte. Sie kam demnach weinend zu uns heraus, und bath, daß man ihrs zeig sollte, verschob das spiel auf 14 täge, und lernte es dan so, daß sie sich die größte Ehre machte. Nun nimt sie beÿ der Nanerl Lection und komt heraus, damit die Stubenmenscher im Langen Hof nichts wiss, dan der Spized geht auch noch zu ihr. Die Gräfin und der Graf wiss es. itzt bereuet die Gräfin ihre Caprice, und weis sich weg d Freul: nicht zu helf, die in 5 ganzer Jahren gar nichts gelernt hat. Den 7. Juni hab die Freul: Lodron wied gespielt, die grössere das Concert vom Luchesi unvergleichlich. Der Robini Sigerl hat schon 2 mahl gespielt; das erste mahl des Wolfg: Stück ex B (glaube) aus der Final=Musik, das zweÿte mahl ein ands leichtes Concertl – recht passabl – nur die Candenzen waren abscheulich Pinzgerisch. – habe ich euch geschrieb, daß der kleine Pechtl ein Cofféhauß in der Linzergasse neb dem Ro=senwirth schon im Fasching errichtet hat, welches viel Zugang hat, weil er gut Coffé macht? – Den 7t Abends noch d 7t erhielt wir euer Schreiben vom 29t Maÿ, und lesen mit dem gröst Vergnügen, daß ihr beÿde, Gott Lob, gesund seÿd, wir sind, Gott seÿ dank, auch wohl auf: nur zu zeit wandelt mir eine Melancoleÿ zu, wen ich denke, daß wir so weit von einand entfernt sind, wan, – und ob ich euch in meinem Leb noch wied sehe? – – Durch Verrichtung, – – und durch männliche Stand=haftigkeit muß ich mir diese traurig Gedank auszuschlag suchen, und es dem Göttlich Willen überlass. daß alles sehr Theuer, und mehr theuer als vorher in Paris ist habe gar nicht gezweifelt, weil es aller Ort von jahre zu jahre so gegang. Es ist eine ohntrügliche Regl: wo viel Geld ist, da ist auch alles theuer; wo aber alles wohlfeil ist, dort giebts auch weniger Geld. Die Nanerl will die Mode mit den Stöcken fürs Frau=enzimer künftig Winter hier anfang, weil es schlüpferig zu geh ist, – die Waderl sich im Winter nicht schick, und das Frauenzimer doch gewohnt ist imer etwas in Hand zu hab. – Vom Krieg? – ja was? – noch ist es beÿm alten: Nichts als Zubereitung zum Schröck! – und unterdess Courier über Courier mit Unterhandlung. – Heute sichere Nachricht vom Vergleich – morg wieder andre auch gewisse Nach=richt, daß kein Vergleich zu hoff. keine geringe Ursache, unter viel andern, dieses Aufschubs mag wohl seÿn, diese Sache so lange |: wens möglich :| hinaus zu zieh, bis die Ärnte vorbeÿ, und die feld=frücht eingebracht sind, indem beÿde Armeen und das ganze Volk einer entsetzlich Hungersnoth sich aussetz würd, und sonderheitl: Preuss lange nicht den Zufluß von Lebensmitteln hat, wie Ostereich, von all ihr Erbländ, und sondheitl: von Hungarn. Uibrigens hat Preuss doch einige Zwischtigkeit zwisch dem Haus Öster: und dem Churfst: von der Pfalz angespon; so, daß itzt der Churfst weg einigen im Vergleich mitbegriffen Ortschaft Ausnahme mach will, und grosse Unzufriedenheit zeiget, wegen welchem, zwisch den Ministern in Münch, davon zu Sensheim das Haupt ist, und dem Kaÿsl: Gesandt Baron Lerbach Unterhandlung gepflog, und alle diese Sachen dem Reichstage in Re=genspurg vorgelegt werd. Die Vestung Eger wird ohne Unterlaß mehr Fortificiert, und überhaupts werd die schönst Anstalt getroff, um nicht nur alle Nothwendigkeit beÿ den Österr: Trupp beÿ der Hand zu hab; sond auch, so viel imer möglich, alles in wohlfeilem Preise zu unterhalt. Die Prälat Klöster in Österr: geb so gar alle um ein vestgesetzt sehr wohlfeil Preis, Wein ab, welcher zur Armeé geführt wird. – Wir müssen demnach mit Geduld den Ausgang erwart – Gott gebe den Fried! übrigens habe euch längst geschrieb, daß der Churfürst Münch nicht so bald verlass wird. – Gott weis wen ihn die Manheimer seh: und wen alles ruhig abgeh sollte, so ist es gewiß, daß er, wo nicht imer, doch sicher die meiste zeit in Baÿern seÿn wird. Mein lieber Wolfgang! Dein: ich befinde mich so ganz erträglich:ich weis oft nicht ists gehaut od gestoch;mir ist weder warm noch kalt:finde an nichts viel Freude: zeigt mir Unzufriedenheit; daß du verdruß hattest, und dieses in einer übl Laune geschrieb. – das ist mir nicht lieb. ich kan dir darüber nichts sag, weil ich die Ursach dieses Missvergnüg nicht weis. Es ist freÿlich ganz etwas anders wen man für den tägl: Unterhalt selbst sorg muß, als wen man dess unbekümert leb und ein andern dafür kan sorgen lass. Man wird nur durch die Erfahrung klug! Nun kanst du auf meine Arbeit, Bemühungen, und tägliche Sorgen schlüss, die ich seit 30 Jahren, als ich verheiratet bin, hatte, um eine Familie zu unterhalt, Sorgen, die mich bis in meine Todesstund nicht verlass werd. Du hast gar keine Ursache missvergnügt zu seÿn. Gott hat dir grosse Talente gegeb. – Du hast die Stunde kaum erwartn Salzb: zu verlass Du hast nun erfahr, daß vieles so ist, wie ich es vorgesagt; sonst würde ich nach deiner Meinung längst mit Sack und Pack aus Salzb: gelauff seÿn. – Du bist doch endlich an einem Ort, wo, wen gleich alles er=staunlich theuer ist, wo doch auch recht vieles zu verdien ist. ja! Mühe und Arbeit braucht es! – ohne Mühe ist nichts! du bist jung! – Muß doch ich itzt in meinem 59ten Jahre mich mit 5 Scolar plag NB um kleines Geld! gehet dir manches nicht nach deinem Verlangen, Hofnung od Einbildung –, hast du feinde – Verfolgung – Kurz geht es wieder dein Vermuth nicht nach deinem Kopf, so wisse, daß es in der Welt imer so gegang und imer so geh wird: ein Umstand, dem sich ieder vom Monarch bis zum Bettler unterwerff muß. – Ist also deine Synfonia Concertante gar nicht aufgeführt word? hat man sie dir bezahlt? – – und hast du etwa gar deine Spart nicht mehr zurück bekom? – – Du sagst kein Wort mehr von der franz: Opera – kein Wort von deiner Compositions=Scolarin p: Kurz! Du schreibst imer nur denselb Augenblick die letzt Begebenheit die Vorfall, und du must diesesmahl sehr zerstreut gewes seÿn, weil du sogar auf der Uiberschrift par Augspourg, Strasbourg gesetzt, als müste der Brief von Augsp erst nach Strasb: geh pp: Du siehest, daß ich euch eine Menge Sach allzeit schreibe, und nichts vergesse: ich würde mich aber gewiß vieler Sach nicht erinnern, wen ich nicht ein Bog Papier vor mir hätte, auf den ich alles, so bald mir etwas beÿfällt, mit einem paar Worte notiere, und da ich es euch schreibe, dan geschwind ausstreiche. was du wegen der Organiststelle in Versailles geschrieb, darauf habe dir letztlich geantwortet und zwar den 28t Maÿ. Ich halte die ganze Sache nur für ein fromen Wunsch des h: Rudolf. übrigens ist daraus hier folgendes entstand: Die gräfin fragte mich vor einigen Täg im vorbeÿgehen da wir auf der Stiege zusam kahm, wie sie es öfter thut, um euer beÿder Wohlseÿn, und was ich für Nachricht hätte. Ich sagte ihr ganz trock und mit einer gewissen eile |: dan ich eilte zum Mittagessen :| daß es euch sehr gut gehe, und daß du, wen du Lust hättest vielleicht eine Stelle der 2 Königl: Organist bekom könntest; daß &c: so, wie du mir geschrieb hattest. Gestern komt h: Bullinger zur gewöhnlich Stunde zu uns und erzehlte mir alsogleich eine Neuigkeit, nämlich der Abbé Henrý wäre aigens zu ihm gekom, und hätte ihm erzehlt, was ich ihr gesagt hätte. Sie sagte ihm, daß es ihr sehr Leid war, daß deine Affaire ihn ihrer abwesenheit vorgegang; sie möchte wiss, ob ich wünschte dich wieder hier beÿ mir zu hab; Sie könnte versichern, daß er seiner Zeit gewiß Capellmeister werd würde, daß es aber itzt, da du dem Fürst den dienst aufgesagt, weg des Fürst reputation nicht möglich wäre, daß du doch itzt als Concertmeister und Organist |: wo es nur weg der gross Orgl und accomp: beÿ Hof wäre :| monatl: auf 50 fl kom würdest. Sie trug den Abbé Henrý auf, sich an den h: Bullinger zu wend, ob nicht etwa er ihm dessweg |: meine Meinung od Absicht betreffend :| einige Auskunft geb könnte. Bullinger ant=wortete ihm, daß, obwohl ich natürlicherweise das gröste Vergnüg hab würde mit meiner Frau, und meinem Sohne zu leb, er doch ge=wiß versichern könne, daß ich beÿ der Erzehlung weg d Organist Stelle in Vers: keines weegs solche Absicht gehabt hätte, und daß Mr: Henrý nur freÿ mit mir dissfals sprech könne, da ich ihm und der Gräfin selbst aufrichtigst als ein ehrlicher Man von d Brust heraus red werde. Diesen Spaß hab ich schon lang gemerkt. Ich wollte ihn aber nicht merk: und obwohl wir noch ein Organist hab müssen, so machte ich keine Meldung und ließ alles geh, um kein Anlaß zu geb als hätte ich Absicht. Du kanst dir die Bestialität leicht vorstell, da d Lipp seit Adelgassers Todt beÿ Hofe accompagniert. Ceccarelli schmälte, so oft er sang, laut und öffentlich. Ich habe keine Eÿle mit Abbé Henrý zu sprech, damit sie seh, daß mir an ihrem Vorschlage nichts geleg ist: so bald ich mit ihm gesproch, werde ich euch schreib, was weiter vorgehet. Der Erzbischof schreibt ganz Itali aus, und bekomt kein Capellmeister, – er schreibt nach Wien und Prag und Königsgraz und bekomt kein anständig Organist und Clavierist. – unter den Capellmstrn ist mit Bertoni nichts zu mach – und – lache! Luigi Gatti von Mantua, den der Erzb: von Ollmütz als ein vornehm Clavierspieler angerühmt, den du kennst, der deine Messe in Mantua abgeschrieb, und dem der Olmützer fürst hat schreib müssen, will Mantua nicht verlass, sond nur auf 2, 3, Monate herauskom. Ceccarelli hat auch Commission weg einem Capellmeister und Tenorist. NB der Meisner singt schon 3 Monat nicht mehr – er ist fertig! – unter den Clavierist komt ihm der Hasse von Königsgratz nicht; und itzt würde er ihn gar nicht mehr verlang, nachdem die Stiftdam Teres Arco erzehlt, daß er einer der berühmtest Säuffer und Spaßmacher ist. – an Haydns promotion wird nicht mehr gedacht, die ganze Sache hat den schmutzigst Zusam=hang seit dem die Juditl des Brunetti am Josephi abend entbund, und das Kind um halbe 7 uhr abends im Domb getauft und die Nahm Josepha Antonia bekom. Das Mensch war imer beÿm Haÿdn, – folg=lich muste er sie vor der Entbindung zum vatter nach Hause schick, sonst hätte d Prelat zu St. Peter dem Haÿdn das Quartier aufgesagt. alles ist still dazu – warum? dieser ist der 2te fall des Brunetti  um den 3ten abzuwart, es dem HofRath übergeb zu kön, und dan das Decret zu Cassier, wie beÿ Marini. Geht Gr: Czernin weg, so ist Brunetti auch hin! Nun kome auf meine Violinschule. – Wen mein Nahme darauf stehet, so versuche solche nach Gelegenheit zu kauff und mir durch den Postwag zu schick, dan, da ich die Holländische Übersetzung habe, so wünsche auch die französische zu hab; ich habe letzlich gemeldet, daß, wen von Clavier=sach etwas gutes ins Gehört für Scolarn zu hab ist, ihr mirs Gele=genheitlich schick sollt. – beÿ Absendung dieser Franz: Uibersetzung kön=te es gescheh: allein, es hat eb keine so große eile, wir kön schon Gedult hab, bis der Wolfg: etwa von ihm etwas mitschick kan, und wens nichts anders wäre als Capricen aufs Clavier für seine Schwester, wen er Zeit hat. – Vom Vogler in Manheim ist ein Buch bekannt gemacht word, welches von der Pfälzisch Regierung allein Meistern im Land fürs Clavier, fürs Singen, und für die Composition vor=geschrieb ist. Das Buch muß ich seh, ich hab schon Comission gegeben, solches mir zu verschreib. Gutes wird imer etwas darine seyn, dan die Clavier Methode konnte er aus Bachs Buche, – die Anweisung der Singmethode aus Tosi und Agricola und die Anweisung zur Compo=sition und Harmonie, aus Fux, Riepl, Marpurg, Matheson, Spies, Scheibe, d'alembert, Rameau und einer Menge anderer herausschreib und in ein Kürzeres Systema bring, ein Systema, das ich schon lange im Kopf hatte; ich bin fürwitzig, ob es mit meiner Idée übereins komt. Du solltest das Buch hab – es sind derley sach zum Lectiongeb vor= theilhaft, man wird beÿm Lectiongeb durch die Erfarnheit erst auf ge=wisse Vortheile gebracht, wie dieß od jenes anzugreff, und iedem fall dergleich Vortheile nicht geschwind beÿ. du weist wohl – mir fällt ge=schwind was ein! Über Morg ist Antonia, du bist nun weg! wer wird der Gräfin eine Nachtmusik mach? – wer? – La Compagnie des Ama=teurs. Graf Czernin und Kolb sind die 2 Violini principale mit erstaun=lich Solos, die Composition ist – die Allegro und Adagio vom Hafeneder, die Menuet & Trio vom Czernin NB alles neu Componiert. der Marche vom Hafened, aber auch alles schlecht, gestohl, Hickl Hackl bis in Himel! falsch – wie die Welt! NB Cussetti ist Waldhornist, Cavaliere und Hof=räth alles geht mit dem Marsch, |: ausgenom ich nicht :| weil ich so un=glücklich bin und meine Gedächtniß zum auswendiglern verlohr habe! Gestern war die erbärmliche Probe beÿ uns. NB die erste Musik wird beÿ der Gräfin von Lizow, und dan erst die zweÿte – eine alte Hafe=neder Cassation beÿ d Frstin gemacht, Auwehe, auwehe! das spritzt! – Etwas nothwendiges! Die Mama soll mir mit nächstem Brief Nachricht geb, wie viel die Tresel Lohn hat? sie hat seit dem ihr weg seyd nichts empfang: und wir wiss auch nicht wen sie ihn das letztemahl bekom hat. Die Mama wird sich wohl erinern, wir find nichts aufge=schrieb, als im Februar 1777 – 15 fl 20 xr, für 5 viertl Jahr. Es sind Comoediant auf der Trinkstube, weil im Theater gebauet wird, nur 9 od 10 Person stark. sie sind, wie ich höre mittelmäßig; sie mach kleine Piecen mit Singspiel. Heute das Milchmädchen vom Gretrý. Alles empfiehlt sich, sonderheitl h: Bullinger und Sallerl, die ebenfals bestän=dig an euch denk und von euch red, Mizerl, Tresel, der liebe PimperlAndretter:, Hagenauerisch pp: und wir küss euch Millionmahl und bin d alte ______________________________________________________________________\hfill Mzt mp Die Nanerl steht alle Tag um halbe 6 auf, hört die halbe 7 Mess, und dan gehet ihr arbeit den ganz Tage in Ordnung fort. \newpage À Monsieur Monsieur Le Chevalier Wolfgang Amadé Mozart Maître de Musique __________________________à Ruë Gros chenet, vis à vis celle du croissant à l'Hôtel_________________Paris de 4 Fils emont