Name: Mukhagni Year: 2540 Title: Mukhagni-Zwischenfall Short: Militär des inneren Systems bombardiert einen sonnennahen Asteroiden und stürzt ihn dann in die Sonne. Offiziell ein Test. Aber viele Beobachter vermuten ein außer Kontrolle geratenes Experiment mit verbotener Technologie. Was konnte so gefährlich sein? asymptotische KI, androidale Viren? Image: Mukhagni.jpg Headline: "Asteroid im Kreuzfeuer: Offizielle Erklärung zweifelhaft" Post: "2540 Mukhagni-Zwischenfall: Militär stürzt Asteroiden in Sonne. Forschung mit verbotener Technologie? asymptotische KI, androidale Viren? Weiter: http://jmp1.de/h2540" PostImage: Mukhagni-twpost.jpg Twitter: "2540 Mukhagni-Zwischenfall #Militär stürzt #Asteroiden in Sonne http://jmp1.de/h2540 #Illegal #Technologie #SciFi" TwitterImage: Mukhagni-twpost.jpg Facebook: "2540 Mukhagni-Zwischenfall: Militär stürzt Asteroiden in Sonne. Forschung mit verbotener Technologie? asymptotische KI, androidale Viren? Weiter: http://jmp1.de/h2540" Facebook2: "2540 Mukhagni-Zwischenfall: Militär stürzt Asteroiden in Sonne" Facebook3: "Militär des inneren Systems bombardiert einen sonnennahen Asteroiden und stürzt ihn dann in die Sonne. Offiziell ein Test. Aber viele Beobachter vermuten ein außer Kontrolle geratenes Experiment mit verbotener Technologie. Was konnte so gefährlich sein? asymptotische KI, androidale Viren? Weiter: http://jmp1.de/h2540" FacebookImage: Mukhagni-fbpost.jpg Author: Heiner Wolf Tags: [_hilite, Asteroid, Technologie, Militär, Illegal, Medien, Verschwörung] Topics: [event, conspiracy, luck] Text: | Militär des inneren Systems bombardiert einen sonnennahen Asteroiden und stürzt ihn dann in die Sonne. Offiziell ein Test. Aber viele Beobachter vermuten ein außer Kontrolle geratenes Experiment mit verbotener Technologie. Bei Mukhagni, einem kleinen Asteroiden innerhalb der Merkurbahn, ereignen sich in kurzer Folge mehrere Antimaterie-Explosionen von jeweils 100 Megatonnen Sprengkraft. Das Ereignis erregt systemweit Aufsehen. Es gibt keine Erklärung von offiziellen Stellen. Zwei Tage später beginnen Kampfeinheiten der Magadha-Sangha-Föderation/Venus aus großer Entfernung Mukhagni zu beschießen. Die Einheiten nähern sich Mukhagni auf Max-Delta-V Kursen aus allen Richtungen und feuern dabei weiter. Die Nachrichtenagenturen des Solsystems übertragen live. Moderne Großteleskope lösen die Ereignisse bis auf 20 Meter auf, auch über interplanetare Distanzen. Man erkennt deutlich die Auswirkungen des Bombardements auf den Asteroiden, aber keine Gründe für die exzessiven militärischen Maßnahmen. Einige Tage später entdeckt man Frachter von Venus und Merkur, die zusätzliches Kriegsmaterial in Richtung Mukhagni transportieren. Kommerzielle Massdriver in der Umlaufbahn Merkurs unterstützen das Bombardement. Nach kurzer Zeit wird klar, dass die Massdriver Mukhagni kinetische Energie und Drehimpuls entziehen, um seine Bahn Richtung Sonne zu lenken. Die Umlaufbahn von Mukhagni wird elliptisch und nähert sich nach mehreren Wochen der Sonne. Bei zehn Millionen Kilometer Entfernung von der Sonne werden die militärischen Angriffe eingestellt. Die kinetische Komponente des Bombardements wird durch Massdriver von Venus und Merkur weitergeführt bis die Bahn schließlich die Roche-Grenze unterschreitet und die Fragmente des Asteroiden in die Sonne stürzen. Die offizielle Erklärung ist eine Gefechtsübung, bei der man eine kinetische Bedrohung, den Asteroiden, bei gleichzeitigem Unterdrückungsfeuer vom Kurs abbringen soll. Ein Test der Magadha-Föderation zum Schutz der Bevölkerung des inneren Systems als Reaktion auf den Umvelinqangi-Vorfall wenige Jahre zuvor. Das erklärt jedoch nicht die initialen Detonationen. Tatsächlich war Mukhagni eine Forschungseinrichtung von Ratha-Musala (dem Entwicklungsbüro) von Ajatashatru (des interplanetaren Nachrichtendienstes) der Magadha-Sangha (einer Föderation von wohlhabenden Venus Habitaten). Entgegen der offiziellen Darstellung war auf dem Asteroiden ein geheimes Forschungsprojekt außer Kontrolle geraten. Die initialen Amat-Detonationen sollten den Asteroiden sterilisieren und das Problem beseitigen. Das hatte aber nicht den erwarteten Erfolg. Daraufhin sahen die Verantwortlichen keine andere Möglichkeit als den Asteroiden (unter gewaltigem Aufwand und ständigem Unterdrückungsfeuer) in die Sonne zu stürzen. Natürlich vermutet man illegale KI-Forschung wie bei der Newplace-Verschwörung 100 Jahre zuvor. Damals konnte die asymptotische Entwicklung einer Gestalt-KI nur durch eine sphärische Welle von Antimaterie-Explosionen unterdrückt werden. Im Fall von Mukhagni hatte Ratha-Musala offensichtlich vorgesorgt und als Notbremse schwere Sprengsätze installiert. Wahrscheinlich eine Lehre aus der Newplace-Erfahrung. Ratha-Musala hatte auch die Weisheit, die Sprengsätze zu zünden. Aber das reichte wohl nicht aus. Was immer sich auf Mukhagni befand oder entwickelte, es war so mächtig, dass es selbst konzentrierten Angriffen von mehreren Großkampfschiffen, deren Lenkwaffen und Angriffsdrohnen widerstehen konnte. Aber was kann gefährlicher sein als die Newplace-KI? Die Anzeichen deuten auf eine überlegene Technologie hin. Hatte eine asymptotische KI in kürzester Zeit neue Technologien entwickelt? Oder hatte Ratha-Musala schon so früh Zugang zu extrasolarer Technologie? Nach einer anderen Theorie experimentierte Ratha-Musala mit Kessler-Viroidae (entdeckt durch Zipi Kessler, 2478) und aktivierte dabei aus Versehen die Disassembler-Gene dieser anorganischen Viren (vgl. Massara-Seuche, 2746). Dann wäre das nukleare Bombardement dazu da gewesen, die vom kinetischen Einschlag ausgeschleuderten Bruchstücke zu sterilisieren. Analysen, die eine Korrelation zwischen kinetischen und nuklearen Feuersequenzen zeigen, weisen in diese Richtung. Die Tatsache, dass solare Mächte irgendwo im Sonnensystem geheime und manchmal auch verbotene Forschungsprojekte an geächteten Technologien durchführen, ist wenig überraschend. Oft verwenden sie dafür kleine abgelegene Asteroiden, da Asteroiden mehr Deckung vor den allgegenwärtigen Teleskopen bieten als Raumstationen. Im Lauf der Jahrhunderte werden mehrere solcher Aktivitäten aufgedeckt. Meistens durch Zufall, ein Unglück oder mangelnde Sorgfalt der Betreiber. Ein militärisches Sperrgebiet ohne militärische Aktivitäten ist ein deutliches Zeichen für geheime Aktivitäten, wenn auch nicht unbedingt für illegale Projekte oder geächtete Technologien. Ratha-Musala hatte für seine Forschungseinrichtung einen Vulkanoiden in Sonnennähe gewählt und vorsichtshalber Antimaterie-Sprengsätze installiert. Offensichtlich waren sie sich des Risikos ihrer Forschung bewusst (das spricht eigentlich gegen die Kessler-Viroidae Theorie). Was auch immer der Inhalt der Forschung war, man kann davon ausgehen, dass es sich um interplanetar geächtete Technologie handelte. Jedenfalls wurde selten in der Geschichte des Solsystems einem geheimen Projekt so eine große mediale Aufmerksamkeit zuteil. Markdown: | Militär des inneren Systems bombardiert einen sonnennahen Asteroiden und stürzt ihn dann in die Sonne. Offiziell ein Test. Aber viele Beobachter vermuten ein außer Kontrolle geratenes Experiment mit verbotener Technologie. Bei Mukhagni, einem kleinen Asteroiden innerhalb der Merkurbahn, ereignen sich in kurzer Folge mehrere Antimaterie-Explosionen von jeweils 100 Megatonnen Sprengkraft. Das Ereignis erregt systemweit Aufsehen. Es gibt keine Erklärung von offiziellen Stellen. Zwei Tage später beginnen Kampfeinheiten der Magadha-Sangha-Föderation/Venus aus großer Entfernung Mukhagni zu beschießen. Die Einheiten nähern sich Mukhagni auf Max-Delta-V Kursen aus allen Richtungen und feuern dabei weiter. Die Nachrichtenagenturen des Solsystems übertragen live. Moderne Großteleskope lösen die Ereignisse bis auf 20 Meter auf, auch über interplanetare Distanzen. Man erkennt deutlich die Auswirkungen des Bombardements auf den Asteroiden, aber keine Gründe für die exzessiven militärischen Maßnahmen. Einige Tage später entdeckt man Frachter von Venus und Merkur, die zusätzliches Kriegsmaterial in Richtung Mukhagni transportieren. Kommerzielle Massdriver in der Umlaufbahn Merkurs unterstützen das Bombardement. Nach kurzer Zeit wird klar, dass die Massdriver Mukhagni kinetische Energie und Drehimpuls entziehen, um seine Bahn Richtung Sonne zu lenken. Die Umlaufbahn von Mukhagni wird elliptisch und nähert sich nach mehreren Wochen der Sonne. Bei zehn Millionen Kilometer Entfernung von der Sonne werden die militärischen Angriffe eingestellt. Die kinetische Komponente des Bombardements wird durch Massdriver von Venus und Merkur weitergeführt bis die Bahn schließlich die Roche-Grenze unterschreitet und die Fragmente des Asteroiden in die Sonne stürzen. Die offizielle Erklärung ist eine Gefechtsübung, bei der man eine kinetische Bedrohung, den Asteroiden, bei gleichzeitigem Unterdrückungsfeuer vom Kurs abbringen soll. Ein Test der Magadha-Föderation zum Schutz der Bevölkerung des inneren Systems als Reaktion auf den Umvelinqangi-Vorfall wenige Jahre zuvor. Das erklärt jedoch nicht die initialen Detonationen. Tatsächlich war Mukhagni eine Forschungseinrichtung von Ratha-Musala (dem Entwicklungsbüro) von Ajatashatru (des interplanetaren Nachrichtendienstes) der Magadha-Sangha (einer Föderation von wohlhabenden Venus Habitaten). Entgegen der offiziellen Darstellung war auf dem Asteroiden ein geheimes Forschungsprojekt außer Kontrolle geraten. Die initialen Amat-Detonationen sollten den Asteroiden sterilisieren und das Problem beseitigen. Das hatte aber nicht den erwarteten Erfolg. Daraufhin sahen die Verantwortlichen keine andere Möglichkeit als den Asteroiden (unter gewaltigem Aufwand und ständigem Unterdrückungsfeuer) in die Sonne zu stürzen. Natürlich vermutet man illegale KI-Forschung wie bei der Newplace-Verschwörung 100 Jahre zuvor. Damals konnte die asymptotische Entwicklung einer Gestalt-KI nur durch eine sphärische Welle von Antimaterie-Explosionen unterdrückt werden. Im Fall von Mukhagni hatte Ratha-Musala offensichtlich vorgesorgt und als Notbremse schwere Sprengsätze installiert. Wahrscheinlich eine Lehre aus der Newplace-Erfahrung. Ratha-Musala hatte auch die Weisheit, die Sprengsätze zu zünden. Aber das reichte wohl nicht aus. Was immer sich auf Mukhagni befand oder entwickelte, es war so mächtig, dass es selbst konzentrierten Angriffen von mehreren Großkampfschiffen, deren Lenkwaffen und Angriffsdrohnen widerstehen konnte. Aber was kann gefährlicher sein als die Newplace-KI? Die Anzeichen deuten auf eine überlegene Technologie hin. Hatte eine asymptotische KI in kürzester Zeit neue Technologien entwickelt? Oder hatte Ratha-Musala schon so früh Zugang zu extrasolarer Technologie? Nach einer anderen Theorie experimentierte Ratha-Musala mit Kessler-Viroidae (entdeckt durch Zipi Kessler, 2478) und aktivierte dabei aus Versehen die Disassembler-Gene dieser anorganischen Viren (vgl. Massara-Seuche, 2746). Dann wäre das nukleare Bombardement dazu da gewesen, die vom kinetischen Einschlag ausgeschleuderten Bruchstücke zu sterilisieren. Analysen, die eine Korrelation zwischen kinetischen und nuklearen Feuersequenzen zeigen, weisen in diese Richtung. Die Tatsache, dass solare Mächte irgendwo im Sonnensystem geheime und manchmal auch verbotene Forschungsprojekte an geächteten Technologien durchführen, ist wenig überraschend. Oft verwenden sie dafür kleine abgelegene Asteroiden, da Asteroiden mehr Deckung vor den allgegenwärtigen Teleskopen bieten als Raumstationen. Im Lauf der Jahrhunderte werden mehrere solcher Aktivitäten aufgedeckt. Meistens durch Zufall, ein Unglück oder mangelnde Sorgfalt der Betreiber. Ein militärisches Sperrgebiet ohne militärische Aktivitäten ist ein deutliches Zeichen für geheime Aktivitäten, wenn auch nicht unbedingt für illegale Projekte oder geächtete Technologien. Ratha-Musala hatte für seine Forschungseinrichtung einen Vulkanoiden in Sonnennähe gewählt und vorsichtshalber Antimaterie-Sprengsätze installiert. Offensichtlich waren sie sich des Risikos ihrer Forschung bewusst (das spricht eigentlich gegen die Kessler-Viroidae Theorie). Was auch immer der Inhalt der Forschung war, man kann davon ausgehen, dass es sich um interplanetar geächtete Technologie handelte. Jedenfalls wurde selten in der Geschichte des Solsystems einem geheimen Projekt so eine große mediale Aufmerksamkeit zuteil. MurfScript: | [pause strong] Year 24 78. Big Raid in the Asteroid Belt. [pause strong] Report of a police raid by Norden Esstisch, commanding officer of the SWAT division at the Iris Cloning Enforcement Agency, Iris City. [pause strong] Our target was an old refueling station on asteroid 14387. The station had been abandoned 15 years ago if the available data is to be believed. At least that was the last recorded refueling. After that there have been no more registered visits. Statistical traffic analysis and other indirect evidence indicated that 14387 was operating as an illegal manufacturing facility. Investigations last year related to a final homicide at Vesta Prime were along the same lines. This particular operation came about after an illegal warehouse of bioroids was busted on Vesta Prime. The flight data acquired in the process contained indirect hints at the immediate vicinity of 14387. [pause strong] We approached the target in the radar shadow of asteroid 5 6 2 8 8. For the last light second we had to leave the shadow to advance to 14387. We spent three hours at 1.5 g until we reached target zero minus 2000 klicks. The trajectory was planned so that we would approach the target on the far side of the supposed base. For that we had reviewed the old backups of the operating company. Yet, the data did not tell us that new sensor platforms covered the sky of the asteroid almost completely, with an effective normalized coverage of 3.5 pi. We didn't find that out until it was too late. [pause strong] Anyway, at 100 klicks distance, we sent three short range reconnaissance probes. They moved into their orbits and began active operations three minutes before we arrived. Two of them were caught immediately. The third at least sent us a scan before it was neutralized. So we were warned. But so were they. It was also clear that they had had enough time to organize their defenses. No surprise effect then. But after brief consultation with the other section leaders, I decided to continue the mission anyway. [pause strong] I ordered to fire at the defensive positions with targeting data based on the single orbital scan. This attack was conducted by the AKV offensive drones and the shuttles' launchers. Then we sent down a platoon of melee combat drones. Unfortunately, one of the two shuttles was shot down on approach. The second dropped its drones getting hit after takeoff. As the platoon met with strong resistance from automatic guns, we had to abandon it and neutralized the ground defenses with the AKV. Then three shuttles dropped a full company of our combat drones. The drones entered the complex under weak defensive fire, followed by nine contact specialists in battle armor from three directions. One of the SWAT teams picked up the only human in the complex. Her name was Alaiia Zucca. She killed herself before she could be immobilized. Zucca's brain was too badly damaged for ghosting, but our info-war guys were more successful. After the infiltrators gained us access, we were able to capture three AIs. One AI named Haratani Zindato-Vilmouth, who apparently was leading the operation, contained valuable information about the syndicate's structures and distribution networks. Zucca, the woman, was presumably only serving in a subordinate capacity. [pause strong] We found production facilities for bioroids and also several drug synthesizers, mainly Pitchou and Darkstar derivatives. The bioroids were in various stages of production, from cell cultures of tissues, to full grown adults. Some were sitting in the programmers when the contact units entered. The whole thing looked like a production line running at full capacity. Unfortunately, 15 bioroids suffered explosive decompression when the second wave of drones broke open the access. We were able to rescue 22 bioroids. Of these, ten were for various service functions (see lab analysis), and the rest were apparently pleasure models. [pause strong] Overall, the mission can be considered a success. The high drone losses are to be regretted. This was due to incomplete data. There were no serious personal injuries. We could capture several suspected rogue AIs in senior positions. The main objective, stopping illegal bioroid production was achieved. [pause strong] A list of material used and personnel involved: [pause strong] Material used: 3 personnel carriers, 5 transporters for equipment, 180 combat drones, a 1 to 3 Defender-Enforcer mix in 2 companies, 4 Vestigo short range reconnaissance probes. 1 Point Dev 3K missile defense system. 2 AKV offensive units. 3 EM-platforms. 6 shuttles. 3 short-range missile launchers. 16 battle armor. 2 medbots and 1 autodoc. [pause strong] Personnel: 3 in the mission command team, 5 drone operators, 6 combat unit crew, 9 armored contact personnel in 3 SWAT teams. 2 medics, 2 info-penetration specialists and 3 info-analysts. [pause strong] Equipment damage: Vestigo probes: 3 total losses. 2 Shuttles lost. 72 Drones lost and 12 damaged. battle armor total loss 2 and 5 damaged. [pause strong] Personal injuries: 3 persons with minor injuries. [pause strong] This was, Galactic Developments, Year, 24 78