Year: 2801 Title: Inbetriebnahme einer uralten Funkrelaisstrecke Author: Heiner Wolf Text: | Inbetriebnahme einer uralten, von einem unbekannten Volk vor ca. 200.000 Jahren erbauten Funkrelaisstrecke zwischen Rama und Sterge. Naturgemäß existieren Hyperfunkstrecken sehr lange. Im Allgemeinen werden sie nicht abgebaut, sondern überdauern die Zivilisation, die sie geschaffen haben. Die Funkstrecken geraten in Vergessenheit, wenn die Knotenpunkte im Lauf der Geschichte sich irgendwann einmal Technik oder Unterhalt nicht mehr leisten können. Obwohl Hyperfunkstrecken aus tausenden oder hunderttausenden von Tranceivern bestehen und inzwischen viele Zivilisationen solche Strecken aufgebaut haben, verlieren sich die Stationen im interstellaren Raum. Nur unter besonders günstigen Umständen gelingt die Lokalisierung und Inbetriebnahme einer existierenden Funkstrecke. Die Entdeckung der Funkstrecke Rama-Sterge war ein solcher Glücksfall. Sie war möglich nach der Entschlüsselung der Speicher der alten sogenannten Zentrale des Schiffsfriedhofs im System der Sonne Duma bei Rama. Die Daten gaben eindeutige Hinweise auf Koordinaten und Funktionsweise der Funkstrecke zwischen Sterge und der Duma Zentrale. Trotzdem benötigte eine großangelegte Suche 23 Jahre zur Lokalisierung aller notwendigen Tranceiverstationen. Neuausrichtung und Aktivierung verschlangen weitere 15 Jahre. Dabei wurde auch der Anschluss von Duma nach Rama über drei Lichtjahre errichtet. Markdown: | Inbetriebnahme einer uralten, von einem unbekannten Volk vor ca. 200.000 Jahren erbauten Funkrelaisstrecke zwischen Rama und Sterge. Naturgemäß existieren Hyperfunkstrecken sehr lange. Im Allgemeinen werden sie nicht abgebaut, sondern überdauern die Zivilisation, die sie geschaffen haben. Die Funkstrecken geraten in Vergessenheit, wenn die Knotenpunkte im Lauf der Geschichte sich irgendwann einmal Technik oder Unterhalt nicht mehr leisten können. Obwohl Hyperfunkstrecken aus tausenden oder hunderttausenden von Tranceivern bestehen und inzwischen viele Zivilisationen solche Strecken aufgebaut haben, verlieren sich die Stationen im interstellaren Raum. Nur unter besonders günstigen Umständen gelingt die Lokalisierung und Inbetriebnahme einer existierenden Funkstrecke. Die Entdeckung der Funkstrecke Rama-Sterge war ein solcher Glücksfall. Sie war möglich nach der Entschlüsselung der Speicher der alten sogenannten Zentrale des Schiffsfriedhofs im System der Sonne Duma bei Rama. Die Daten gaben eindeutige Hinweise auf Koordinaten und Funktionsweise der Funkstrecke zwischen Sterge und der Duma Zentrale. Trotzdem benötigte eine großangelegte Suche 23 Jahre zur Lokalisierung aller notwendigen Tranceiverstationen. Neuausrichtung und Aktivierung verschlangen weitere 15 Jahre. Dabei wurde auch der Anschluss von Duma nach Rama über drei Lichtjahre errichtet.