AssertUtf8: ä Year: 3280 Title: Kolonialplaneten treten Reshumana bei ShortTitle: Kolonialplaneten treten bei Author: Heiner Wolf Topics: [politics] Text: | Mit der Reshumana-Allianz ist ein starker Gegner für die Schwarmvölker entstanden. Alle wichtigen Sonnensysteme der Allianz sind inzwischen mit einer quartären (4-Komponenten) Systemverteidigung ausgestattet. Sie sind vor Überraschungsangriffen geschützt, selbst wenn keine großen mobilen Flottenverbände zur Verfügung stehen. Zusätzlich unterhält die Allianz Offensivflotten, die den Krieg in die Chinti-Domäne tragen können. Die Schwärme wenden sich deshalb mehr "weichen" Zielen zu, Einzelsystemen oder kleinen Machtbereichen. Die Chinti-Domäne expandiert um die innere Sphäre der Menschen herum. Damit trifft sie aber auch immer öfter solare Kolonien, die der Allianz noch nicht angehören. Und natürlich die Sonnensysteme vieler anderer Völker. Viele Völker sind der Expansion schon zum Opfer gefallen. Auch unter den von Menschen besiedelten Sonnensystemen gab es Totalverluste. Grundsätzlich können sich wohlhabende Systeme so gut befestigen, dass sie normale Angriffe abwehren können. Sonnensysteme haben mehr Ressourcen, Energiequellen und Hitzesenken als Angreifer, die alles über interstellare Entfernungen heranschaffen müssen. Nur wenn Angreifer außerhalb des belagerten Systems eine riesige Infrastruktur aufbauen, um langjährige Saturierungsangriffe durchzuführen, können sie stark befestigte Systeme bezwingen. Der Aufbau von Befestigungen, die so massiven Angriffen standhalten können, dauert allerdings Jahrzehnte und braucht eine leistungsfähige interplanetare Wirtschaft, die Teratonnen Material in solaren Orbits bewegen kann. Das geht nur auf einem hohen Techlevel, auf der Kardashev-Skala ab 1,1 und mit vielen Milliarden aktiven Sophonten. So weit sind die meisten in den letzten 500 Jahren von Menschen besiedelten Systeme noch nicht. Sie brauchen Hilfe und Reshumana, die Allianz der inneren Systeme, kann helfen. Viele Systeme treten Reshumana bei. Sie verlieren dabei ihre Unabhängigkeit, denn seit der Finanzreform ist Reshumana faktisch ein interstellarer Superstaat und nicht mehr eine Allianz souveräner Systeme. Aber das ist im Vergleich zur drohenden Vernichtung durch die Expansion der Insekten das geringere Übel. Die Bedrohung durch die Schwarmvölker führt die bisher unabhängigen Systeme und Fraktionen der menschlichen Sphäre zusammen. Markdown: | Mit der Reshumana-Allianz ist ein starker Gegner für die Schwarmvölker entstanden. Alle wichtigen Sonnensysteme der Allianz sind inzwischen mit einer quartären (4-Komponenten) Systemverteidigung ausgestattet. Sie sind vor Überraschungsangriffen geschützt, selbst wenn keine großen mobilen Flottenverbände zur Verfügung stehen. Zusätzlich unterhält die Allianz Offensivflotten, die den Krieg in die Chinti-Domäne tragen können. Die Schwärme wenden sich deshalb mehr "weichen" Zielen zu, Einzelsystemen oder kleinen Machtbereichen. Die Chinti-Domäne expandiert um die innere Sphäre der Menschen herum. Damit trifft sie aber auch immer öfter solare Kolonien, die der Allianz noch nicht angehören. Und natürlich die Sonnensysteme vieler anderer Völker. Viele Völker sind der Expansion schon zum Opfer gefallen. Auch unter den von Menschen besiedelten Sonnensystemen gab es Totalverluste. Grundsätzlich können sich wohlhabende Systeme so gut befestigen, dass sie normale Angriffe abwehren können. Sonnensysteme haben mehr Ressourcen, Energiequellen und Hitzesenken als Angreifer, die alles über interstellare Entfernungen heranschaffen müssen. Nur wenn Angreifer außerhalb des belagerten Systems eine riesige Infrastruktur aufbauen, um langjährige Saturierungsangriffe durchzuführen, können sie stark befestigte Systeme bezwingen. Der Aufbau von Befestigungen, die so massiven Angriffen standhalten können, dauert allerdings Jahrzehnte und braucht eine leistungsfähige interplanetare Wirtschaft, die Teratonnen Material in solaren Orbits bewegen kann. Das geht nur auf einem hohen Techlevel, auf der Kardashev-Skala ab 1,1 und mit vielen Milliarden aktiven Sophonten. So weit sind die meisten in den letzten 500 Jahren von Menschen besiedelten Systeme noch nicht. Sie brauchen Hilfe und Reshumana, die Allianz der inneren Systeme, kann helfen. Viele Systeme treten Reshumana bei. Sie verlieren dabei ihre Unabhängigkeit, denn seit der Finanzreform ist Reshumana faktisch ein interstellarer Superstaat und nicht mehr eine Allianz souveräner Systeme. Aber das ist im Vergleich zur drohenden Vernichtung durch die Expansion der Insekten das geringere Übel. Die Bedrohung durch die Schwarmvölker führt die bisher unabhängigen Systeme und Fraktionen der menschlichen Sphäre zusammen.