Rezension von Wolfs
Ausgabe der Odyssee
Philologie.
Halle, in der Waisenhausbuchh.: Homeri Odyssea et Batrachomyomachia. In usum Scholarum et praelectionum. Editio altera, priore emendatior. 1794. XXXIV Vorb. u. 478 S. 8. (1 Rthlr.)
So wenig auch die Absicht des Hn. Prof. Wolf
dahin gieng, in diesem Abdruck, der allein den Mangel der Exemplarien der
Odyssee bis zur Vollendung seiner jetzigen neuen Ausgabe des
Homer
Vgl. die berühmte, nur die Ilias umfassende Ausgabe, deren
Erscheinen der Veröffentlichung von „Significatio de
operum homericorum critica editione a se curata“ im Jahr 1794
vorausgegangen war, Körte, Leben und
Studien Friedrich August Wolfs des
Philologen, 1, 263.
zu ersetzen bestimmt ist, eine vollständige Recension des Textes vorzunehmen;
so hat doch eine nicht unbeträchtliche Anzahl von Stellen schon hier ihre
Berichtigung erhalten. Die Beurtheilung dieser Textverbesserungen bleibt
schicklicherweise bis zur Erscheinung der grössern Ausgabe ausgesetzt, und nur also
um bestimmter anzugeben, wodurch sich auch schon dieser Abdruck vor dem vorigen
Die erste Auflage war Halle
1784-85 erschienen.
auszeichnet, wollen wir einige der selben ausheben, uns aber auch diese bloss
anzuzeigen begnugen. So steht III. 73. für
τοίγ᾽ ἀλόωνται: τοί τ᾽
ἀλόωνται (wie schon sonst IX. 234.). IV. 372. f.
μεθίης:
μεθίεις (vergl.
Brunck ad Soph. Oed.
Tyr. 628). 667. f.
ἀλλὰ οἱ αὐτῷ: ἀλλὰ οἷ αὐτῷ (ihm selbst,
im Gegensatz mit dem gleich darauf folgenden
πρὶν ἡμῖν). VIII. 337. 342. XVII. 37. und sonst f.
χρτσῇ: χρυσέῃ (nach dem alten Jonismus, wie schon sonst
Od. VII. 90.
Il. V. 427. u. a. a. O. m.). VIII. 483.
f.
ἥρωι: ἥρῳ. 539. f.
δῖος ἀοιδὸς: θεῖος
ἀ. X. 7. f.
ἀκοίτας: ἀκοίτις. 11. f.
αἰδοίοις ἀλόχοισιν: αἰδοίῃς ἀ. XI. 335. f.
ὅγε: ὅδe. XII. 87. f.
πέλωρ κακὸς: πέλωρ κακόν. XIV.
101. f. συβόσεια: συβόσια (wie
Il. XI. 678. neue
Wolf.
Ausg. 679.).
445. f.
ἐθέλει: ἐθέλῃ (wegen des vorhergehenden
κὲ). XV. 105. f.
ἔνθʼ ἔσαν οἱ πέπλοι: ἔνθʼ
ἔσάν οἱ π. (nach einer besondern Ausnahme, welche die alten Grammatiker hier
machten, damit nicht οἱ als Nominativ zu πέπλοι gezogen würde). XVIII. 356. f.
ἦ ἄρ κ᾽ ἐθέλεις: ἦ ἄρ τ ἐθέλοις. XXII. 14 f.
οἱ: οἷ. Batrachom. 248. f.
φύγῃ:
φύγοι, und um einige noch wichtigere zusammenzustellen: XIII. 439. f.
τὼ –διέτμαγον: τ. –διέτμαγεν (vergl.
Il. I.
531. VII. 302.). XIV. 92. f.
οὐδ᾽ ἔτι φειδὼ: οὐδ᾽ ἔπι φ. XVI.
387. f.
βoύλεσθε: βόλεσθε. XVIII. 359. f.
ἔνθα δ᾽ἐγὼ: ἔνθα κ᾽ ἐγὼ. XIX. 590. f.
οὔ μοι: οὔ κέ
μοι. Vorzüglich aber hat der Herausgeber den ganzen Text in Absicht auf die
Accentuation und Orthographie überhaupt, im weitesten Sinne dieses Worts, durchaus
umgeformt, und mit den Grundsätzen des gelehrten Alterthums, vorzuglich der besten
Alexandrinischen Grammatiker, übereinstimmend gemacht. Ueber einige dieser Grundsätze
selbst, die zum Theil vor Bekanntmachung der venetianischen Scholien
Diese wurden zum ersten Mal Venedig
1788 durch Villoison herausgegeben.
nicht vollständig ausgefunden werden konnten, hat er sich in der Vorrede
erklärt, und damit den Freunden der
Griechischen Literatur ein neues schätzbares Geschenk gemacht, da es
jetzt z. B. möglich ist, die verwickelte Lehre der Anastrophe, über welche bisher nur
höchst unbestimmte Begriffe herrschten, in einigen wenigen allgemeinen Regeln (unter
denen wir nur diejenigen, welche
ὡς betreffen, vermissen) zu
übersehen.
Vgl. Wolf S. XVII.
Ueberhaupt lässt sich, nach dem nun durch diese
Wolfische Ausgabe der
Odyssee, und die eben erschienene
der
Iliade, ein vollständiges Muster einer Textberichtigung von dieser
Seite (bei der wir hier allein verweilen) gegeben ist. die Hofnung schöpfen, dass
auch die künftigen Herausgeber der Classiker, wenigstens durch diese Erleichterung
aufgemuntert, ihre Ausmerksamkeit endlich auf diese Dinge richten, und die
Meisterwerke des Alterthums auch in dieser Rücksicht in ihrer wahren Gestalt
herstellen werden; – eine Hofnung, die
freilich
vielen höchst unbedeutend scheinen wird, es aber wahrlich am wenigsten in einem
Zeitraume ist, in welchem die Kritik schon offenbar an schwankender Unbestimmtheit
krank liegt, und in welchem (einige seltene Ausnahmen abgerechnet) gerade gründliche
Genauigkeit am meisten vermisst wird. Der Herausg. Erklärt sich an mehreren Stellen
der Vorrede bald ernsthaft, bald mit feiner Ironie über die Sitte, diese
grammatikalischen Dinge als geringfügige Kleinigkeiten zu verachten, gegen welche
schon allein die Betrachtung sprechen sollte, wie subtil die alten Theoristen von
Aristoteles an über diese Gegenstände zu
raisonniren pflegten.
Vgl. Wolf S. VII. IX. XIV. XXIV.
XXVII. XXXIV.
Und gewiss ist es auch nirgends so sehr, als in der Kritik der Fall, dass
selbst das Kleinste in sehr naher Beziehung auf das Wichtigste steht. Denn um die
Denkmäler des Alterthums, so viel es möglich ist, wieder in ihrer Aechtheit
herzustellen, darf auch die geringfügigste Kleinigkeit nicht verabsäumt werden,
sobald sie nur irgend dazu dienen kann, diese Aechtheit zu erkennen, oder gleichsam
festzuhalten. Ueberhaupt aber ist es schwer zu sagen, was denn eigentlich Kleinigkeit
heissen solle? Für denjenigen, der sich gewöhnt hat, irgend ein Fach der
Wissenschaften mit philosophischem Geist zu studiren, hat kein Theil desselben eine
abgesonderte Wichtigkeit, sondern jeder erhält dieselbe nur durch sein Verhältniss
zum Ganzen. Nur durch den Gesichtspunkt aufs Ganze, nicht aber durch flüchtiges
Vorübergehn vor dem scheinbar Geringfügigen, unterscheidet sich die geistvolle
Behandlung von der pedantischen. Nun aber hängt in den Wissenschaften alles mit allem
zusammen, und wenn der Kritiker z. B. die Sprache in ihrem ganzen Umfange studiren
muss, so ist es schwer zu begreifen, wie er z. B. Accentuation und Orthographie
übergehen, oder doch nicht erschöpfend, sondern allenfalls nur bis auf einen gewissen
beliebigen Grad studiren könne. Wie viel aber von der Kenntniss der Lehre der
Accentuation, und gerade in ihren bisher weniger bemerkten Feinheiten abhängt, davon
führt der Vf. vorzuglich S. XV. ein merkwürdiges Beispiel bei Gelegenheit der
pronominum
ἐγκλιτικῶν und
ὀρθοτονουμένων an. In
der bekannten Stelle der
Iias nemlich (V. 116.), wo
Diomedes die
Minerva um Beistand anruft, liess man bisher durchaus in allen
Uebersetzungen den Helden sagen: „wenn Du mir und dem Vater sonst beistandest, so
stehe mir jetzt bei“: (eben als würde
εἴποτ᾽
ἐμοὶ καὶ πατρί gelesen), da er sich doch, wenn man genau
dem in allen Ausgaben vorkommenden Accente folgt (
εἴποτέ μοι κ.
π), mit wahrhaft Griechischer, auch dem Heldenalter nicht fremder
Bescheidenheit so ausdrückt: „Wenn Du einst meinem Vater beistandest, so stehe nun
auch mir bei.“ Schwerlich würden sich manche, die stolz darauf zu thun Scheinen, nur
den Geist und den ästhetischen Gehalt der Alten aufzusuchen, eingebildet haben, dass
mangelhafte Kenntniss der Accentuation sie dahin bringen könnte, der Zartheit eines
Heldencharakters Unrecht zu thun. Allein selbst wo der Einfluss der Lehre von der
Accentuation auf den Sinn nicht so offenbar ist, als hier, giebt sie doch oft eine
dringende Veranlassung, nicht nur in den Sinn einzelner Stellen, sondern in die Natur
der Sprache und der Wortfügung überhaupt tiefer einzugehen, und auch hiezu liefert
diese Vorrede einige trefliche Belege. Es ist nemlich bekannt, dass, wenn das Nomen,
zu welchem eine Präposition gehört, vor derselben vorausgeht, die Präposition alsdann
in der Regel ihren Accent von der letzten Silbe auf die erste zurückzieht, damit sie
in der Aussprache mit dem vorhergehenden, nicht aber mit dem folgenden Worte
verbunden werde. Ist nun der Fall so, dass einige Worte später ein Verbum folgt, mit
dem die Präposition wohl sonst auch verbunden zu werden pflegt (wie z. B.
Od. III. 408. IX. 6.
Il. X. 274. XIII. 561.), so ist
eine doppelte Beziehung der Präposition auf das Verbum vorwärts und auf das Nomen
rückwärts möglich, von welchen jede eine verschiedene Stellung des Accents erfodert,
und hier hängt nun die Entscheidung, die nicht in allen Fällen dieselbe seyn kann,
von einer feinen Untersuchung der Natur der Wortfügung und der Aussprache überhaupt,
der Eigenthümlichkeit der
Griechischen
Sprache insbesondre, und sogar der Sitte des besondern Zeitalters und Schriftstellers
ab. So bemerkt der Herausg. bei dieser Gelegenheit, Z. B. S. XXV. sehr scharfsinnig,
dass in der alten
Homerischen Sprache über
die Trennung der Präpositionen von ihren Verbis, und über die Tmesis überhaupt
anders, als in der späteren geurtheilt werden müsse, da jene noch freier trennt, was
diese regelmässiger verbindet. Aus diese Weise leitet also die Accentuation selbst,
und gerade durch ihre sogenannten Spitzfindigkeiten auf eben die Dinge, die man jetzt
so oft im Munde führt, auf Sprachphilosophie, Geist des Zeitalters u. s. f., über die
es aber freilich bequemer ist, oberflächlich zu raisonniren, als gründliche
historische Untersuchungen anzustellen. Freilich
wäre
es nun hiezu nicht eben nöthig, die Accente wirklich zu schreiben, genug wenn man nur
auch auf die nicht geschriebenen achtete; hierauf aber muss Rec. den Leser bitten,
die Antwort bei dem Herausg. selbst nachzusehen. (S. XXI.)
Dort heißt es: „Dicunt
quidem ii, qui scribentes tonis non utuntur, contextu cujusque loci facile
indicari, quo modo illa distinguenda sint. Recte. Quo modo ambigua pronuntiando
distinguenda sint, contextus indicat; quo et alia plura nituntur et tota
interpunctio. Hac tamen nobiscum utuntur isti. Cur ergo tonos minus volunt
notis suis insigniri, quos se certe recitando et tacite legendo distinguere non
dissimulant?“ Bei den
Griechen endlich, in deren Charakter das feinste, und auf das höchste
ausgebildete Schönheitsgefühl ein hervorstechender Zug ist, sollte nicht bloss die
Materie, der Gedankengehalt, sondern auch die Form, und zwar im weitesten Sinne des
Worts, wichtig scheinen. Dahin aber gehört ganz vorzüglich die Declamation, der
Vortrag der Poesie sowohl als der Prose, und da es der Natur der Sache nach äusserst
schwierig ist, von dieser einen richtigen Begriff zu fassen; so wäre es mehr als
sonderbar, wenn man gerade dasjenige Studium vernachlässigen wollte, was hier eine
entschiedene Wichtigkeit hat, das Studium der Accentuation und Orthographie. Immer
wird freilich der Versuch vergeblich bleiben, die Declamation der Alten ganz wieder
unter uns herzustellen, und den
Homer eben
so als
Plato, oder auch nur als
Longin zu lesen; aber unläugbar bleibt es doch,
dass das Studium derselben uns nicht nur über die Feinheit des
Griechischen Organs wichtige Aufschlüsse, sondern
auch über unsere eigene Declamation in unsrer Sprache nicht unbedeutende Winke
ertheilt. In dieser letzten Rücksicht führt der Herausg. z. B. die Sorgfalt an, mit
welcher die
Griechen bei apostrophirten
Wörtern den Consonans, der zur weggelassenen Silbe gehört, mit der folgenden Silbe
verbanden, da bei uns ungeübte Leser ihn so oft an die vorhergehende anschliessen,
und die sie bewog, diesen Consonans, wenn das Wort am Ende eines Verses stand, allein
zu trennen, und zum Anfang des folgenden hinüberzuziehen, wie z. B.
Il. VIII. 207.
Ζῆ-
ν, αὐτοῦ κ᾽ ἔνθ᾽ ἀκάχοιτο καθήμενος οἶος ἐν Ἴδῃ.
Vgl. Wolf S. IX.
Im Pindar (
Ol. III. 46.) muss
sogar ein einzelnes solches ν einmal aus dem Ende einer Antistrophe in den Anfang der
folgenden Epode hinüberwandern. In der That klingt auch, wie
jedem nicht ungebildeten Ohr auffallend seyn muss, die
entgegengesetzte Aussprache nicht nur höchst unangenehm, sondern giebt noch ausserdem
manchmal zu Zweideutigkeiten Anlass. So kann, um ein Beispiel aus unserer Sprache
anzuführen, das apostrophirte Imperfectum: winkt' durch unrichtiges Lesen in das
Präsens verwandelt werden, und ein lächerliches Misverständnis derselben Art erzählt
der Scholiast des
Euripides von dem
Atheniensischen Theater. Als nemlich
Orestes beim
Euripides (Eur. Or. 279.) aus einem Anfall der
Raserei erwacht, ruft er aus:
Ἐκ κυμάτων γὰρ αὖθις αὖ γαλήν᾽ ὁρῶ.
„Die Woge schweigt; ich seh' die Heitre wieder!“
Der Schauspieler Hegelochus hielt, als er
diese Rolle spielte, weil ihm gerade nach der zweiten Silbe der Odem ausgieng, hinter
γαλήν' ein, und nun klang der Vers:
Ἐκ κυμάτων γὰρ αὖθις αὖ γαλῆν ὁρῶ.
„Die Woge schweigt; ich seh' das Wiesel wieder!“
Die Comödiendichter versäumten diese Gelegenheit nicht, sich über das tragische
Theater lustig zu machen. Sannyrion unter
andern liess einen Verfolgten, der vor seinen Feinden floh, ausrufen:
„Wie mach' ichs, dass ich in ein Loch entschlüpfe?
Könnt' ich nur schnell zum Wiesel werden!
Allein was hülf' es mir? Es käme
Hegelochus, der Tragiker, und schriee
Laut meinen Feinden zu:
Die Woge schweigt; ich seh' das Wiesel wieder!“
und auf eine ähnliche Art wird der arme Hegelochus auch von Aristophanes verspottet. (S. Aristoph. Ran. v.
304., wo Bruncks Note, so wie Markland ad
Eur. Suppl. 901. zu berichtigen ist.) Diese Materie, noch ein wenig weiter verfolgt,
könnte noch zu andern sehr interessanten Bemerkungen führen. Wenn z. B. in solchem
Fall gerade nach einem Apostroph der Sinn einen Abschnitt verlangt, wie schwebend
muss dann die Griechische Stimme beide Wörter
gehalten, wie sanft sie in einander haben überfliessen lassen? und ebenso, wenn
dieser Fall am Ende des Verses eintritt, da der Herausg. bemerkt, dass das Ende des
Verses allemal im Lesen angedeutet wurde
Vgl. Wolf S. XIX.
; wohin vielleicht auch gehört, dass die Griechischen Dichter, vorzüglich die lyrischen, zu den Endsilben der
Verse gern lange Silben wählten, (wie denn namentlich
bei Pindar bei weitem der grösste Theil der
Endsilben lang ist,) um dadurch das Schweben und Innehalten der Stimme zu
erleichtern, (vergl. Marius Victorinus
ed. Putsch.
„
Desinit autem spondeo, quia constat ex duabus longis vel quia omnis
depositio recipit moram“ Keil, Grammatici latini
6, 131. Humboldt zitiert die alten
Grammatiker nach Putsches Hanau 1605 erschienenen „Grammaticae latinae
auctores antiqui."
p. 2569.) die, doch gewiss wieder sehr schnell zum folgenden Verse
hinübereilte, da die Endsilbe des einen Verses oft durch Position der Anfangssilbe
des andern lang wird, und die
Griechen
überhaupt weit schneller, als wir, declamirten. Aber vielleicht hat sich Rec. durch
das Interesse, das diese, noch so wenig behandelte Materie in ihm erweckte, schon zu
weit führen lassen. Er begnügt sich daher, nur noch anzumerken, dass der Leser,
ausser den genannten Gegenständen, noch über andere Materien, z. B. über die richtige
Abtheilung der Wörter (z. B.
πρέ-σβα oder
πρές-βα),
Ἀτρείδης oder
Ἀτρεΐδης, die
Ἀπίη γαῖα, das
ν
ἐφελκυστικόν, die Verdoppelung der Consonanten, und vorzüglich der fünf
Halbvocale, die Zusammenziehung einiger Wörter (z. B.
ἀμπέλαγος) und die Diastole, lehrreiche Bemerkungen findet, welche die
Resultate gelehrter und scharfsinniger Untersuchungen sind.
Vgl. Wolf S.
VIII. XI. XXVII. XXVIII. XXX. XXXI. XXXIII. Denen, die sich nicht scheuen,
tiefer einzugehen, empfehlen wir die Vergleichung einiger Stellen der Reitzischen
Schrift
de prosodiae Graecae accentus inclinatione, vorzüglich
p. 124–126. von der Anastrophe.
Auch Wolf S. XVIII verweist auf diese
Erörterung von Reiz, dessen Schrift er selbst 1791 neu herausgegeben hatte.
Endlich dürfen wir nicht unbemerkt lassen, dass der Druck sehr sauber, und weniger
klein und angreifend für das Auge, als in der vorigen Ausgabe ist, und dass sich auch
dieser Abdruck durch die, den
Wolfischen
Ausgaben so eigenthümliche Correctheit auszeichnet.