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Es giebt mehr als Einen Versuch, die einzeln zerstreuten, und scheinbar zufälligen
Weltbegebenheiten unter Einen Gesichtspunkt zu bringen, und nach einem Princip der
Nothwendigkeit aus einander herzuleiten. Kant hat dies zuerst am meisten systematisch
und abstract gethan;In
seiner in der
Aber diese Systeme haben meistentheils, ausser dem Fehler, nicht geschichtlich und am wenigsten weltgeschichtlich zu seyn, d. h. die Begebenheiten gewaltsam zu behandeln, und ganze Theile, die nicht in den sichtbarer verknüpften hineinpassen, zu übergehen, noch den, das Menschengeschlecht zu sehr intellectuell, nach seiner individuellen, oder gesellschaftlichen Vervollkommnung, die oft auch noch, als blosse Cultur, einseitig aufgefasst wird, und nicht genug nach seinem Zusammenhange mit dem Erdboden und dem Weltall, rein naturgeschichtlich, zu betrachten.
Die Aufgabe indess lässt sich auf keine Art zurückweisen. Es ist einmal zuviel
offenbarer Zusammenhang unter den Ereig-
Um daher eine so anziehende Untersuchung zu verfolgen, aber dem fragmentarisch uns überlieferten Inbegriff weltgeschichtlicher Begebenheiten sein volles Recht zu lassen, wollen wir im Folgenden, sowohl von Seiten der Idee, als der Erfahrung, Alles sorgfältig aufsuchen, und treulich zusammenstellen, was den Zusammenhang der Umänderungen des Menschengeschlechts, sein vermeintliches Fortschreiten ins Unendliche, oder seinen in sich selbst zurückkehrenden Kreisgang, zu beurkunden und darzustellen vermag. Allein uns wohl hütend, ein zu erreichendes, vorherbestimmtes Ziel im Auge zu haben, wollen wir lieber unsern Blick rückwärts auf die Anfänge unsres Geschlechts, und in seine einzelne und gesellschaftliche Natur werfen, um wenigstens entweder ein sichres Fundament zu einem künftigen, geschickteren Händen vorzubehaltenden Gebäude zu legen, oder die Stellen zu zeigen, wo der zu unsichre Grund kein haltbares und festes erlaubt.
Eine solche Arbeit dringt zugleich in das grösseste Leben der Geschichte ein, und führt über ihre gewöhnlichen Gränzen, ja in einigen Theilen über alle Erfahrung hinaus. Sie hält daher das Nachdenken wechselsweis bei der reizendsten Mannigfaltigkeit, und den höchsten Gegenständen fest. Zugleich aber, das engbeschränkte Interesse der Gegenwart verschmähend, zeigt sie, wie das oft gross Geachtete klein ist, und wie am kleinsten und winzigsten gegen die Schicksale des Menschengeschlechts im Ganzen und Wesentlichen die Herrsch- und Streitsucht der angeblich civilisirten Nationen, das Zerstören und Gründen nur auf politischer Eintheilung beruhender Staaten, und Alles, was einzelne Willkühr schaft, nicht getragen vom selbstständigen Willen ganzer Nationen.
Einleitung. — Philosophischer, — Historischer Theil.
Einleitung. — Was ist zu erwarten und zu thun? — Was
Was ist zu erwarten und zu thun? — Das Menschengeschlecht ist eine
Naturpflanze, wie das Geschlecht der Löwen und Elephanten; seine verschiedenen
Stämme und Nationen Naturproducte, wie die Racen Arabischer und Isländischer
Pferde, nur mit dem Unterschied, dass sich im Keim der Bildung selbst zu den
Kräften, die sich in jenen, uns sichtbar, allein zeigen, die Idee der Sprache
und Freiheit gesellt, und sich besser oder schlechter bettet. nr.
4.
Der Einzelne ist in Verhältniss zu seiner Nation nur in der Art ein Individuum,
wie ein Blatt im Verhältniss zum Baum, ebenso kann die Stufenfolge der
Individualität weiter gehen, von der Nation zum Völkerstamm, von diesem zur
Race, von ihr zum Menschengeschlecht. Nur innerhalb eines gewissen Kreises kann
dann der Untergeordnete vorwärts gehen, zurückschreiten, oder anders seyn.
nr. 5.
Es giebt einen Moment der moralischen Erzeugung, auf dem das Individuum (Nation, oder Einzelner) wird, was es seyn soll, nicht stufenweis, sondern plötzlich und auf einmal. Alsdann fängt es an zu seyn, denn vorher war es ein Andres. Dieser Anfang nun ist auch seine Vollendung; von da geht es unmittelbar in blosser Entwickelung des Vorhandenen, und mit Kraftabnahme, rückwärts. Aber zwischen dem eigentlichen Bewusstseyn des Gipfels, und dem Sichtbarwerden der Abnahme giebt es ein Schwanken, und dies ist die schönste Periode.
Die Natur im Grossen, wie im Kleinen erzeugt nur in einer gewissen Periode der Fruchtbarkeit, die man ihre Jugend nennen kann, und was sich, ohne neue Erzeugung, nur fortentwickelt und bildet, nähert sich seinem Untergang. Die Veredlung des Menschengeschlechts ist daher nicht eigentlich von stufenweiser Ausbildung, und an demselben Individuum, nicht einmal Complexus von Individuen zu erwarten, sondern nur durch immer neue Versuche der mit Kraft zeugenden Natur, und überrascht immer durch Neuheit. Allein es erhalten sich bisweilen von den Untergegangenen Ideen, welche die künftige Naturerzeugung befördern, oder ihr aufhelfen, obgleich auch sie nur fruchten, wenn sie mit junger oder erneuerter Kraft ergriffen werden.
Ausser der Veredlung des Menschengeschlechts giebt es ein Leben desselben, das
in verschiedenen und nahen Beziehungen auf
Aus beidem nun, aus der Entwicklung, deren Stufen sich verfolgen lassen, und den neuen Erzeugungen und Revolutionen ist die Weltgeschichte zusammengesetzt, und mit Rücksicht auf Beides muss ihr Gang beobachtet und aufgesucht werden.
Man muss aber durchaus aufhören, mit einer gewissen distributiven Gerechtigkeit
immer die Individuen zu verfolgen, nur auf das Ganze sehen, und den Gang der
Veredlung nur an ihm bemerken. Denn alle Kraft des Daseyns in der Schöpfung
macht nur Eine Masse aus, und wie die Individualität, als etwas gleichsam
Relatives, einer stufenweisen Erweiterung fähig ist, so ist ihr Bewusstseyn
auch nur das eines individuellen und momentanen Daseyns. und selbst nur den
Zusammenhang des Daseyns verloren halten, wenn die Individualitäten anders
zusammenfliessen, heisst über etwas aburtheilen, wovon weder Anschauung, noch
Begriff möglich ist. Das Seyn in der Zeit ist ein blosses Erzeugen und
Untergehen, und die Erhaltung in demselben Zustand ist nur ein trügender
Schein. Die Weltgeschichte ist daher und in dem getheilten irrdischen Daseyn
nur die uns sichtbare Auflösung des Problems, wie — sey es bis zur Erschöpfung
des Begriffs, oder bis zu einem, nach unbekannten Gesetzen gesteckten Ziele —
die in der Menschheit begriffene Fülle und Mannigfaltigkeit der Kraft nach und
nach zur Wirklichkeit kommt. Die Menschheit aber kann nur in der, der
Erscheinung nach, ganz körperlichen Natur leben und weben, und trägt selbst
einen Theil dieser Natur in sich. Der Geist, der diese beherrscht, überlebt den
Einzelnen, und so ist das Wichtigste in der Weltgeschichte die Beobachtung
dieses, sich forttragenden, anders gestaltenden, aber auch selbst manchmal
wieder untergehenden Geistes. Die Natur und er sind aber nicht im Kampf mit
einander, indem er sich vielmehr ihrer und ihrer Zeugungskraft bedient. Ihre
Verschiedenheit selbst ist vermuthlich ausser ihrem — eigentlich Eins seyenden
— Wesen, und nur in der Beschränktheit unsrer Ansicht. ad.
nr. 7.
Zu erwarten ist also nicht eine immer fortschreitende Vervollkommnung in dem
Stückwerk von Zeit, Raum und Daseyn, das wir übersehen, nicht die gepriesene,
verheissene, gewisser-
Zu thun ist, die Fruchtbarkeit zu neuen, lebendigen geistigen Erzeugungen immer zu erhalten, entgegen zu arbeiten allem Todten und Mechanischen, das gewöhnlich sich fortentwickelnde Leben immer mit Ordnung und Ernst zu behandeln, und soviel es möglich ist, durch Geist und Gemüth zu beleben.
ad nr. 3. S. 5 [352]. Das Menschengeschlecht entsteht auf der Erde,
wie die Geschlechter der Thiere; es pflanzt sich so fort; vereinigt sich so in
Herden, geht so aus einander in Nationen, nur mit grösserem Bedürfniss nach
Geselligkeit, bleibt oder wandert, nach physischen Bedürfnissen oder
Imaginationsgelüsten, hat durch eben diese Bedürfnisse, verbunden mit den
Leidenschaften, Revolutionen, Kriege u. s. f., in Allem diesem muss man nicht
nach den Endabsichten, sondern nach den Ursachen fragen, und diese sind oft
physisch und animalisch. Die Bewegung des Menschengeschlechts, welche die
Weltgeschichte zeigt, entspringt, wie alle Bewegung in der Natur, aus dem
Drange zu wirken und zu zeugen, und den Hemmungen, die dieser Drang erleidet,
und folgt Gesetzen, die nur nicht immer sichtbar sind. An alles dies chaotische
Fluthen knüpft sich, da der Mensch einmal eine intellektuelle Natur ist, Geist
und Idee an, gelingt, oder misglückt, pflanzt sich in gewissen von Nationen zu
Nationen übergetragenen Formen fort, und ändert, erweitert oder verengt,
veredelt oder verschlechtert sich. Aber plötzlich wird wieder das Edelste, das
er hervorgebracht hat, verschlungen von Naturbegebenheiten, oder Barbarei; es
ist sichtbar, dass das Schicksal das Geistig-Gebildete nicht achtet, und das
ist die Unbarmherzigkeit der Weltgeschichte. Aus den Revolutionen gehen aber
wieder neue Formen hervor, die Fülle der Kraft tritt in immer wechselnden und
sich immer veredelnden Gestalten auf, und die Endabsicht, wie das Wesen alles
Geschehenden besteht nur darin, dass sie sich ausspricht, und sich aus
chaotischem
ad nr. 3. S. 5 [352]. Leben heisst durch eine geheimnissvolle Kraft eine Gedankenform in einer Masse von Materie, als Gesetz, herrschend erhalten. In der physischen Welt heisst diese Form und dies Gesetz Organisation, in der intellectuellen und moralischen Charakter. Zeugen heisst, jene geheimnissvolle Kraft beginnen lassen, oder mit andern Worten eine Kraft anzünden, die plötzlich eine gewisse Quantität von Materie in einer durchaus bestimmten Form von der Masse losreisst, und nun fortdauernd diese Form in ihrer Eigenthümlichkeit allen andern Formen entgegenstellt. Die wahre Individualität entsteht also von innen heraus, plötzlich und auf Einmal, und wird so wenig durch das Leben hervorgebracht, dass sie nur im Leben zum Bewusstseyn kommt, und oft noch verdunkelt, oder verdreht. Da aber der Mensch ein Thier der Geselligkeit ist — sein distinctiver Charakter — weil er eines Andern nicht zum Schutz, zur Hülfe, zur Zeugung, zum Gewohnheitsleben (wie einige Thierarten), sondern deshalb bedarf, weil er sich zum Bewusstseyn des Ichs erhebt, und ich ohne Du vor seinem Verstand und seiner Empfindung ein Unding sind: so reisst sich in seiner Individualität (in seinem Ich) zugleich die seiner Gesellschaft (seines Du) los. Die Nation ist also auch ein Individuum, und der Einzelne ein Individuum vom Individuum. Durch den nicht zu begreifenden, aber darum doch unläugbaren Zusammenhang der Organisation mit dem Charakter wird diese Individualität fester, und es sind verschiedene Kreise derselben möglich, in deren jedem entfernterem immer die Organisation eine wichtigere Rolle spielt.
Was sind die treibenden Kräfte der Weltgeschichte? Es sind die bewegenden der Schicksale des Menschengeschlechts, und — im Ganzen und Grossen betrachtet — die Kräfte der Zeugung, Bildung und Trägheit.
Durch die erste entstehen neue Nationen, und neue Individuen, oder Umformungen
alter, die neuen Entstehungen gleich kommen. Die Naturrevolutionen spielen
hierbei die erste und wichtigste Rolle.
Die Kraft der Bildung ist das wozu Nationen und Einzelne sich emporarbeiten. In diesem Gebiet üben Ideen ihre Macht aus, und hier entsteht die wichtige Frage, die Gränzen der Bildung, das wozu sie führen kann, zu bestimmen. Die Nation, die, da sie, soviel es möglich ist, fast ganz nur aus Bildung besteht, hierin am besten zum Beispiel dienen kann, ist die Französische. Es giebt einen gewissen Cyclus allgemeiner Ideen, welche durch die Denk- und Empfindungskräfte der Menschen unmittelbar überall mehr von selbst vorhanden, als mitgetheilt sind. Es sind dies vor allen diejenigen, auf welchen Religion, Verfassung, öffentliches, häusliches und einsames Leben (also zugleich Vergnügungen, Kunst, Philosophie und Wissenschaft) beruht. Sie vorzüglich sind die bildenden Kräfte der Nationen. Aber Aehnlichkeiten der letzteren in ihnen führen nicht immer auf Abstammung, oder Mittheilung, so wenig als Aehnlichkeit in den Sprachen.
Die Kraft der Trägheit zeigt sich in dem animalischen, und im intellektuellen, moralischen, durch Gewohnheit und Leidenschaft animalisch werdenden Leben der Nationen und Einzelnen. Die Einförmigkeit der Aegypter, Indianer, Mexicaner u. s. f. ist eine Frucht dieser Kraft.
Aus diesen verschiedenen, einzeln oder zusammen wirkenden Kräften, deren
Wirkung aber oft schwer zu erkennen ist, gehen
ad nr. 3. S. 7 [353]. Unter dem Ganzen, auf das man sehen soll, wird
aber hier nicht die jetzt oder jedesmal lebende Menschheit, sondern der Begriff
des Menschengeschlechtes verstanden. Dieser stellt sich theilweise in jeder
einzelnen Nation und jedem einzelnen Individuum, allenfalls wegen des möglichen
Zusammenhanges aller zugleich lebenden in jedem einzelnen Zeitalter, aber als
Ganzes nur in der nie zu erreichenden Totalität aller nach und nach zur
Wirklichkeit kommenden Einzelheiten dar. Dass der Begriff der Menschheit, auch
durch diese ganze Totalität, jemals wirklich erweitert, die alten Marksteine
der Schöpfung verrückt würden, ist in der Zeit unmöglich. Μὴ
μάτευε θεὸς γενέσθαι!Μὴ ματεύσῃ θεὸς
γενέσθαι
Μὴ μάτευε
Ζευς γενέσθαι
Die Fehler bei der jetzigen Ansicht der Weltgeschichte sind:
dass man fast nur auf Cultur und Civilisation sieht, schlechterdings eine fortschreitende Vervollkommnung im Kopfe hat, daher sich willkührlich Stufen dieser Vervollkommnung bildet, und dagegen die wichtigsten Keime, aus denen sich Grosses entspinnen wird, so wie sich aus ähnlichen Grosses entsponnen hat, übersieht.
dass man die Geschlechter der Menschen zu sehr als Vernunft und Verstandeswesen, zu wenig als Naturproducte betrachtet.
dass man die Vollendung des Menschengeschlechts in Erreichung einer allgemeinen, abstract gedachten Vollkommenheit, nicht in der Entwicklung eines Reichthums grosser individueller Formen sucht.
Nach dem hier angegebenen Gesichtspunkt muss man in der Weltgeschichte achten:
auf die einzelnen Nationen und Individuen, von denen man gleichsam eine Reihe von Monographien, soviel möglich, nach ihren Abstammungen geordnet, aufstellen muss;
auf die Einwirkung, die sie auf einander und auf ihre Bildung ausgeübt haben;
auf das Verhältniss, in dem sie einzeln und zusammen mit dem Begriff der Menschheit überhaupt und den einzelnen durch ihn gegebenen allgemeinen Ideen, und mit einander in Beziehung hierauf stehen;
auf den Einfluss der jedesmal zugleich existirenden auf die ganze Masse und die ganze Dauer des Menschengeschlechts;
auf die Entstehung neuer interessanter Erscheinungen in der Menschengeschichte, und auf das Fortleben der einzelnen Völkerhaufen in dem einmal betretenen Gleise.
Bei dieser Methode werden zugleich alle Fäden des Zusammenhanges menschlicher Begebenheiten von ihren Anfängen bis zu ihrem Ende verfolgt, und auch da, wo dieser Zusammenhang nicht vorhanden, oder nicht sichtbar ist, die ganze Mannigfaltigkeit menschlicher Gestalten, so weit sie anziehend, oder belehrend seyn kann, durchmustert. Die Weltgeschichte wird unter einem dreifachen Gesichtspunkt:
als einer der wichtigsten Theile der Wirksamkeit der Kraft des Universums;
als ein durch Studium und Scharfsinn zu entwirrender Knäuel oft kurz abgerissener, oft aber auch lang zusammenhängender Fäden;
als ein Massstab der für das Menschengeschlecht zu erwartenden Glückseligkeit und Vollkommenheit, und eine Lehre beide zu erhalten und zu erhöhen
betrachtet.
Um aber diese Betrachtungen an der wirklichen Geschichte anstellen zu können, müssen erst viele philosophische Untersuchungen vorhergehen, um vorher im Allgemeinen die Möglichkeit der Erscheinungen und ihres Zusammenhanges zu prüfen, und ihren Werth an sich und Einfluss um sich her richtig zu würdigen. Diese Prüfung und Würdigung ist es aber besser, immer zugleich an der Hand der Erfahrung anzustellen, und gleich in sie, soviel als irgend nothwendig ist, von der Geschichte auszunehmen, da hier immer zugleich mit von Erfahrungsgegenständen die Rede ist. Auf das, nach dieser Methode, in dem raisonnirenden Theil schon historisch Ausgeführte darf sich der geschichtliche alsdann nur kurz beziehn.
Handschrift (12 halbbeschriebene Folioseiten) im Archiv in
Das Wasserzeichen der Handschrift ist dasselbe wie bei den beiden vorhergehenden
Abhandlungen, bezeugt also die Entstehung des Aufsatzes in